











Es gibt keine Person, die mir näher steht als Lea. Sie ist meine Partnerin und Vertraute und ich genieße es, mit ihr durchs Leben zu gehen.
Ihre Unterstützung für meine Arbeit und ihre Energie als Tänzerin und Lehrerin sind inspirierend.
Diese Nähe war beim Shooting eine Herausforderung, denn für gute Porträts brauche ich einen klaren Blick. Ziel waren minimalistische Porträts in meinem Studio in Berlin, reduziert auf Person, Licht und Raum. Ich habe mir bewusst inneren Abstand geschaffen, um Lea wirklich zu sehen, und die Auswahl so getroffen, dass nur Bilder bleiben, die tragen.
Wir arbeiteten mit kleinen Setups, wenigen Lampen, weichem und präzisem Licht und einem neutralen Hintergrund, der Leas Präsenz nicht konkurriert, sondern stützt. Klare Bewegungen, starke Posen und gezielte Momente von Bewegungsunschärfe betonen ihre Flexibilität und Kraft, ohne den Ausdruck zu überlagern.
In der Bearbeitung habe ich die Farben fein abgestimmt und Retusche nur dort eingesetzt, wo sie der Bildaussage dient. Hauttöne bleiben glaubwürdig, Texturen bleiben fühlbar. Mir ist wichtig, dass die Person im Bild sich wiedererkennt und nicht so geglättet wird, dass nichts Eigenes mehr übrig ist.
