



Ein Porträt der Schauspielerin Elisabeth Becker in Berlin. Sie steht vor der Kamera und auf der Bühne, und für ihr Portfolio brauchte sie Bilder, die ihre Bandbreite zeigen, nicht nur ein Gesicht.
Angefangen haben wir draußen. Tageslicht ist da, ob man will oder nicht, aber es einfach zu nehmen wäre zu wenig. Ich suche die Richtung, aus der es kommt, stelle sie so hinein, dass es für sie arbeitet, und schicke mit dem Reflektor zurück, was fehlt. Gelenktes Available Light. Von außen sieht das nach Zufall aus, ist es aber nie.
Danach sind wir in eine Location gegangen, für die ruhigeren Bilder. Dort habe ich das Licht selbst gesetzt: eine klare Hauptrichtung, kontrollierter Abfall, kein Streulicht, das dazwischenredet. Draußen reagiere ich auf das, was der Ort mir gibt, drinnen entscheide ich. Genau dieser Wechsel gibt der Serie ihre zwei Temperaturen.
Mit dem Licht hat sich auch etwas an ihr verändert. Draußen war Bewegung und Umgebung im Spiel, drinnen wurde es stiller, und der Blick trägt plötzlich alles allein. Die Bilder, die mir am meisten bedeuten, sind aus dieser zweiten Hälfte.
Entstanden ist eine Serie mit Spannweite: offen und klar für Casting und Agentur, näher und stiller für alles, was darüber hinausgeht.








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